Oakley


// Juli 27th, 2008 // Labels

Oakley Inc. ist ein börsennotiertes, US-amerikanisches Unternehmen aus der Sport- und Bekleidungsbranche. Der Hauptsitz liegt in Kalifornien in Foothill Ranch und in Letchworth, Hertfordshire in Großbritannien.



Die bekanntesten Produkte sind Sonnen-, sowie Skibrillen. Des Weiteren produziert Oakley ebenfalls Uhren, Kleidung, Rucksäcke, Schuhe und viele andere Artikel vorrangig aus der Sportbranche.



Das Firmenlogo ist ein ovales “O”, welches auf fast allen Produkten zu finden ist. Hauptsächlich auf den Kleidungsstücken gibt es daneben auch ein Totenkopfsymbol. Oakley ist bekannt für sein futuristisches Design, welches von der Firma als eine Mischung aus organischem und künstlichem beschrieben wird.



Die Kapitalisierung beträgt ca. 1,1 Mrd. US-Dollar (Stand: 2006), der weltweite Umsatz 2005 ca. 650 Mio. US-Dollar. Aufsichtsratsvorsitzender (Chairman) und Gr?nder des Unternehmens (1975) ist James Jannard, der gleichzeitig auch 68 % der Anteile in Besitz hält (2006). Aktueller CEO ist Scott Olivet.



Wie bei vielen anderen Markenfirmen, treten des öfteren auch gefälschte Produkte oder gar Imitate auf. Diese werden vorrangig im Internet oder im Ausland an Touristen verkauft. Diese Fälschungen werden als “Foakleys” (faux Oakleys) oder “Joke-leys” bezeichnet.


Oakleys Geschichte

Oakley wurde 1975 von Jim Jannard gegründet. Damals verkaufte er den The Oakley Grip direkt aus seinem Auto auf Motocross-Events. Diese waren anders als die Griffe, die Motocross-Fahrer zu dieser Zeit verwendeten: Sie wurden bei Nässe nicht rutschiger, sondern griffiger. Damit war auch im Schlamm immer guter Halt gewährleistet.

Obwohl die Griffe erfolgreich waren, waren sie die meiste Zeit in den Händen der Fahrer dieser Rennen versteckt. Deshalb hatten sie einen geringen Werbeeffekt (die meisten Leute haben zwar von ihnen gehört, aber wussten nicht wie sie aussehen). Es war im Jahr 1980, als Jim ein paar Motocross-Schutzbrillen mit Namen “O Frame” auf den Markt warf. Mit dem klassischen Oakley-Logo auf dem Riemen, konnten die Zuschauer die Marke Oakley jetzt wahrnehmen. 1984 führte Oakley den “Factory Pilot” ein, eine Sonnenbrille mit der gleichen Scheibenform wie die “O Frame”, kombiniert mit normalen Bügeln. Sie wurden bekannt gemacht durch den Tour de France-Gewinner Greg LeMond und andere professionelle Rennfahrer. 1986 führte Oakley weitere Sonnenbrillenmodelle ein, die erstmals ein echtes Wechselglassystem boten. Die als “Blades” und “Razor Blades” bezeichneten Modelle waren die Vorläufer der 1989 erschienen “Mumbos”, die später in “M Frame” umbenannt wurden.

Oakley Sonnenbrillen traten unter anderen auch in Action-Filmen wie Blade II, Mission: Impossible II, Black Hawk Down und X-Men in Erscheinung.

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